mehr Bilder --> Schulgelände

Ziele und Umsetzung

ProNaQ Gesundheit und SozialesProjekt für eine erfolgreiche abschlussorientierte Nachqualifizierung gering qualifizierter junger Erwachsener im Gesundheits- und Sozialwesen Mecklenburg-Vorpommern

Kontakt: Thomas Kaiser
Ausbildungs- und Umschulungszentrum GmbH Schwaan
Bützower Straße 63
18258 Schwaan
Tel./Fax: 03844-8900344
Mail: thomas_kaiser@auz-schwaan.de


 

 

Ausgangslage:

Das Gesundheits- und Sozialwesen stellt in Mecklenburg-Vorpommern die Wachstumsbranche Nr. 1 dar. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal im Bereich der Dienstleistungsberufe und speziell im Gesundheits- und Sozialwesen wird weiter steigen. Es erwarten viele Betriebe der Branche steigenden Personalbedarf und Personalengpässe (vgl. IAB-Kurzbericht 11/09).

Dem steht ein hohes Potential von An- und Ungelernten bzw. als Hilfskräfte im Sozial- und Gesundheitswesen Beschäftigter gegenüber. Um den zukünftigen Fachkräftebedarf der Branche decken zu können ist es unbedingt erforderlich vorhandene personelle Ressourcen nutzbar zu machen. Hier bedarf es flexibler, modular aufgebauter Nachqualifizierungsangebote, die auf die

individuellen Bedürfnisse der Personengruppe abgestimmt, auf die Anforderungen der Unternehmen zugeschnitten und zu einem anerkannten Berufsabschluss führen.

Ziele:

Das Schwaaner Vorhaben verfolgt das Ziel eine nachhaltige Struktur zur Förderung einer abschlussorientierten Nachqualifizierung gering qualifizierter junger Erwachsener im Gesundheits- und Sozialwesen Mecklenburg-Vorpommerns aufzubauen. Weiterhin werden vorhandene Nachqualifizierungsangebote und Fördermöglichkeiten gebündelt und neue entwickelt. Um die Marktorientierung sicherzustellen, fließen die Betrieblichen Bedarfe und Potentiale Geringqualifizierterin die Nachqualifizierungsangebotsentwicklung ein.

Umsetzungsstrategie:

Um eine nachhaltig arbeitende Unterstützungsstruktur für die Nachqualifizierung geringqualifizierter junger Erwachsener im Gesundheits- und Sozialwesen installieren zu können, ist es erforderlich die Entscheidungsträger der Branche aus Unternehmen/ Einrichtungen, Vertreter der Politik, die Zuständige Stelle und Träger der beruflichen Bildung im Sozial- und Gesundheitswesen „an einen Tisch zu bekommen“. Dazu werden unterschiedliche Instrumente der kooperativen Zusammenarbeit genutzt: Netzwerktreffen/ themenspezifische Arbeitskreise, Workshops, Projektbeirat, Mitwirkung am Bildungsstammtisch des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen Mecklenburg-Vorpommern e.V., Zusammenarbeit mit anderen Projekten des Programms „Perspektive Berufsabschluss“. Weitere Umsetzungsstrategien sind die Einführung regelmäßiger Beratungszeiten für gering Qualifizierte in den regionalen Jobcentern, Durchführung von Unternehmensberatung, Durchführung von Unternehmensbefragungen zur Bedarfserhebung, eine dokumentierte Zusammenstellung von Nachqualifizierungsangeboten und Fördermöglichkeiten, die (Weiter-) entwicklung und Anerkennung von Nachqualifizierungsmodulen Gesundheit und Soziales und eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit.

Umsetzungsstand Dezember 2010:

Als derzeitigen Umsetzungsstand nach 4 Monaten Projektlaufzeit lässt sich folgendes festhalten. Es wurde ein Projektteam gebildet und die räumlichen und technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Projektumsetzung geschaffen. Des Weiteren wurden erste Informationsmaterialen zur Bekanntmachung des Vorhabens entwickelt. Ein großer Arbeitsschwerpunkt stellte die persönliche Kontaktaufnahme mit potentiellen Netzwerkpartnern dar. Hier lässt sich zusammenfassen festhalten, dass erste Partner zur Zusammenarbeit bezüglich der Modulentwicklung und für den Projektbeirat gewonnen werden konnten. Das Instrumentarium zur Durchführung der Bedarfserhebungen in den Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesens ist auf Grundlage des good-practice-Beispiels des Projektes „SeNO — Service Nachqualifizierung Oberrhein“ der Fördergesellschaft der Handwerkskammer Freiburg und entsprechender branchenbezogener Anpassung erstellt. Die Kontaktaufnahme zu Betrieben der Branche bezüglich Beratung und Durchführung von Bedarfserhebungen ist angelaufen. Weiterhin haben die 4 Projekte in Mecklenburg-Vorpommern der Förderinitiative II des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ eine intensive Zusammenarbeit bekundet. Schließlich ist eine Auftaktveranstaltung gemeinsam mit dem Vorhaben „A-HA“ der Förderinitiative I am 01.02.2011 in Güstrow geplant und in der Vorbereitung.


 

Logoleiste


letzte Änderung: 14.01.2011
nach oben Druck